Achtung! Unfall! |
| Posted by Administrator (admin) on Aug 12 2009 |
iemand wünscht ihn sich und doch ist er Alltag auf Deutschlands Straßen -- der Verkehrsunfall.
Die ersten Gedanken nach einem Verkehrsunfall müssen der Absicherung der Unfallstelle gelten. Wenn möglich sollte man anschließend sogleich damit beginnen, Beweise und Beweismittel zu sichern. Nichts ist ärgerlicher, als ein unverschuldeter Unfall, wenn der einzige Zeuge nicht namhaft gemacht werden kann...
Hilfreich sind hierbei sog. Unfallaufnahmebögen, die man entweder von seiner Versicherung oder vom ADAC bekommt und die man im Handschuhfach aufbewahren sollte. Oft tritt in der späteren Schadensregulierung der Fall ein, dass die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners einen anderen Sachverhalt behauptet. Hier erweist es sich regelmäßig als nachteilig, wenn für den tatsächlichen Unfallhergang keine Zeugen zur Verfügung stehen.
Vertrauen Sie daher nicht bedingungslos den Versprechungen des Unfallgegners am Unfallort. Sprechen Sie gezielt die umstehenden Verkehrsteilnehmer auf ihren Namen und ihre Anschrift an, bevor diese sich entfernen! Notieren Sie notfalls das amtliche Kennzeichen deren Pkw´s! Nunmehr können Sie sich den Angaben zum Unfallgegner widmen. Notieren Sie sich dessen Kennzeichen und dessen vollständige Anschrift! Drängen Sie darauf, den Namen und die Versicherungsnummer seiner Kfz-Haftpflichtversicherung zu erfahren! Unfallstelle markieren (Wie standen die Fahrzeuge ? Das Stück Kreide im Verbandkasten leistet hier gute Dienste. Bevor ein Fahrzeug von der Unfallstelle entfernt wird, kann dessen Position markiert werden. Gleiches gilt z.B. für Glassplitter etc.)!
Bislang übernahm sehr häufig die Polizei eine Art "Beweissicherung". Sie stellte den Austausch der Personalien sicher und fertigte oft eine aussagekräftige Unfallskizze. Neuerdings erscheint sie nur noch in Ausnahmefällen an der Unfallstelle; bei sog. Bagatelle-Unfällen überhaupt nicht mehr. Der Austausch der Personalien und die Beweissicherung ist damit Aufgabe der Unfallbeteiligten. Diese "Lücke" schließen zunehmend sog. private Unfallaufnahmedienste.
Last changed: Aug 12 2009 at 6:38 AM
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